In der Presse
- Mit zwei Werken (Winds of Change und Love Life)
bin ich im Buch Finding Your Own Voice von Brit Hammer-Dijcks vertreten. Es ist mir
eine Ehre!
- Landbote, März 2008, über die Ausstellung "regionART" in Winterthur
- Anzeiger von Uster, Oktober 2007, über die Ausstellung im Stall-Lädeli
- Zwei Berichte über die Ausstellung in Diessenhofen 2005, einmal im
Schaffhauser Nachrichten, einmal in der
Thurgauer Zeitung
- CREAM: The Best of Zurich, Ausgabe Februar 2004
- Lenzburger Zeitung, Ausgabe vom Dienstag, 20. Januar 2004
- Picture Credit in "The Art of Mosaic: The Encyclopedia of Projects, Techniques and Designs", Sarah Kelly
- Schweizer Garten, Ausgabe August 2003
- Anzeiger von Uster, Ausgabe vom Samstag, 5. Januar 2002
Anzeiger von Uster
Ausgabe Samstag, 5. Januar 2002
English Translation
Eine Ustermerin ist verrückt nach Mosaiken
Laurie Glynn verwandelt Gebrauchtwaren aus Brockenhäusern in kleine
Mosaik-Kunstwerke
tsp. Noch vor fünf Jahren war das Wort Kunst für die
amerikanische Geschäftsfrau Laurie Glynn ein Fremdwort. Seit
sie in Uster lebt, hat sich das geändert. Wöchentlich sitzt sie nun
bis zu 20 Stunden in ihrem Atelier und verziert alle Arten von
Gegenständen.
Laurie Glynn ist verrückt nach Mosaiken. «Mad about Mosaic» steht auch
auf ihrer Visitenkarte geschrieben, welche sie jenen Leuten aushändigt, die
sich für ihre Kreationen interessieren. Bis vor fünf Jahren hatte die
gebürtige Amerikanerin, die 1988 einen Schweizer heiratete, mit Kunst so
gut wie nichts am Hut. Sie studierte in Kalifornien Philosophie und
absolvierte in Frankreich ein Studium in Betriebswirtschaft. «In den USA
interessierte ich mich nur fürs Geschäft», meint die heute 38-jährige
Informatikerin, obwohl sie aus einer kreativen Familie stamme.
Aus Gebrauchtwaren werden Kunstwerke
Vor fünf Jahren besuchte sie einen Mosaik-Kurs, in dem sie ihre kreativen
Seiten entdeckte. Seither hat sie sich voll und ganz der Kunst des
Verzierens verschrieben. Als Grundlagen für ihre Mosaike bedient sie sich
ausschliesslich mit Gegenständen, die entweder fortgeworfen wurden,
oder die sie in Brockenhäusern zusammengekauft hat. «Es erstaunt mich
immer wieder, was die Leute in der Schweiz einfach so wegwerfen»,
meint die Künstlerin mit nachdenklichem Unterton. Blumentöpfe, Vasen oder
Spiegel verwandelt Laurie Glynn mit Tiffany-Glas zu farbenfrohen
Kreationen. «Ich liebe verschiedene Formen und ich liebe es, die
verschiedenen Formen zu verschönern». Um ihre Produkte zu mögen,
müsse man auch Farben mögen, meint Glynn. Ihr bevorzugtes Sujet sei der
Gecko. «Weil er eben so bunt ist», wie sie sagt.
Keine billige Ware
Dass die Leute ihre Kreationen mögen, davon konnte sie sich am letzten
Ustermer Weihnachtsmarkt überzeugen. Zwei Vasen und zwei
Kaffeetassen habe sie verkaufen können. Das hätte ihr die Bestätigung
gegeben, dass ihr künstlerisches Schaffen eine gewisse Reife erreicht
habe. Ihre Mosaikvasen sind nicht billig. Arbeits- und Materialkosten seien
hoch. «Meine Produkte sind exklusiv», erklärt sie trocken.
Bestellung aus der Heimat
Auf der Homepage www.glynn.ch hat sie seit einiger Zeit alle Kreationen
online ausgestellt. Das entging auch einer Kunstsammlerin im entfernten
Kalifornien - Laurie Glynns Heimat - nicht. Just gab die Dame per E-Mail eine
Bestellung nach Uster durch. Als nächstes wird Laurie Glynn in Burgdorf
ein ganzes Badezimmer gestalten dürfen. «Mein erster grosser Auftrag»,
freut sich die Künstlerin. Ihre Mosaikwerke sind dieser Tage in einem
leerstehenden Ladenlokal an der Oberlandstrasse 100 (Eingang zur Epa)
zu sehen.Wer sich für die Kreationen von Laurie Glynn interessiert, erreicht
die Künstlerin unter der Telefonnummer (01) 941 82 64.
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